Berührende Jenseits-Botschaften

Nach-Gedanken zu unserem Medialen Abend am 18. April 2024

Mit über 40 Gästen war dieser Offene Mediale Abend rekordverdächtig gut besucht. Ganz herzlichen Dank an alle aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die uns durch ihr Feedback helfen, immer weiter zu lernen und unsere Aussagen zu präzisieren! Und die sich immer wieder berühren lassen von der liebenden Weisheit der Geistigen Welt, auch wenn naturgemäß nicht jeder einen eigenen Kontakt bekommt. Aber hautnah mitzuerleben, wie intensiv die sogenannten „Verstorbenen“, egal wie lange sie schon nicht mehr unter uns weilen, in wenigen Minuten ganz zentrale Wesensmerkmale kommunizieren, die sie einzigartig und unverwechselbar machen, ist immer wieder ein Wunder – nicht nur für die direkten Angehörigen!

Insgesamt sechs höchst unterschiedliche jenseitige Menschen durften wir an diesem Abend kennenlernen, die alle auf sehr individuelle Weise vermochten, ihren Angehörigen und Freunden liebevolle und teilweise sehr konkrete Botschaften zu übermitteln. Natürlich können diese den Verlust auf physischer Ebene nicht ersetzen, aber es war erneut für jeden Anwesenden greifbar, wie dünn der Schleier zwischen den Welten (oder Dimensionen) ist. Die „Verstorbenen“ zeigen sich „wie eh und je“, in der Regel in ihren besten Jahren und in ihrer Kraft, und verweisen nicht selten auf humorvolle gemeinsame Erinnerungen, sodass das Publikum sie in ihrer ganzen liebenswerten Menschlichkeit spüren kann. Und nicht zuletzt zeigen sie die unkaputtbare Herzensverbindung zu ihren Lieben im „Diesseits“, indem sie Anteil nehmen an deren aktuellen Herausforderungen in ihrem Alltag – so als wären sie unmittelbar dabei (was sie in Wahrheit ja auch sind).

Am Ende eines solchen Abends ist die Atmosphäre immer erfüllt von großer Dankbarkeit, Frieden und echtem Trost. Die Brücke zwischen dem „Diesseits“ und dem „Jenseits“ findet in jedem Menschen Widerhall im eigenen Inneren und lässt uns fühlen, dass auch wir unsterbliche Seelen sind, die vorübergehend in einem menschlichen Körper Wohnung genommen haben.

Anmeldungen für unseren nächsten Offenen Abend am 16. Mai werden bereits dankend entgegengenommen: SaSaSu@jenseitsbotschaften.de

Teilnehmerstimmen:

"Ihr Lieben, das war gestern Abend wieder so ein wunderbares, berührendes und bewegendes Erlebnis und ich DANKE Euch von ganzem Herzen dafür, dass ich dabei sein durfte!

"DANKE Euch so sehr für Eure wundervolle, hilfreiche und so trostspendende Arbeit!"
"Hallo Ihr 3 Lieben,
vielen Dank für den interessanten und berührenden Abend heute wieder. Es war wie immer eine große Freude, Euch mit den Jenseitigen „in Aktion“ zu erleben.
Bis zum nächsten Mal!"

Kommunikation mit Tieren – geht das überhaupt?

Wenn du mit einem Tier zusammen lebst oder zusammen gelebt hast, wirst du diese Frage wohl ohne nachzudenken mit Ja beantworten. Denn irgendwie verständigst du dich ja täglich mit deinem Liebling. Wie sonst bringt dein Hund dir den geworfenen Ball zurück, dein Pferd geht langsam im Kreis oder dein Papagei sagt dir täglich Guten Morgen.

Tiere sind schließlich auch Lebewesen und als solche kommunizieren sie mittels Gesten, Lauten, Gefühlen und Gedanken genau wie wir Menschen auch. Wenn du mit deinem Tier zusammen bist, dann kannst du das alles über deine normalen fünf Sinne wahrnehmen. Doch es gibt da noch etwas, was über diese fünf Sinne hinausgeht, und genau da beginnt die eigentliche Tierkommunikation.

Womöglich hast du auch schon erlebt, dass du sicher warst, welche Sorte Futter deine Katze in diesem Moment fressen wollte. Und sicher kennst du auch das Gefühl, du müsstest jetzt sofort irgendetwas ganz bestimmtes für dein Tier tun. Vielleicht hast du deinen Hund während eines Spaziergangs plötzlich hochgehoben, obwohl du das sonst nie tust, und plötzlich raste eine Horde übermütiger Jugendlicher mit ihren Fahrrädern direkt an euch vorbei. Das hast du ja vorher nicht mit deinen physischen Sinnen wahrgenommen, sondern es ist auf irgendeine andere Weise zu dir gekommen.

So kann zwischen dir und deinen Tieren eine Art der Kommunikation entstehen oder natürlich auch schon entstanden sein, die sich im Laufe eures Zusammenlebens so verfeinert, dass mit der Zeit ein Verstehen ohne Worte von ganz alleine geschehen kann. Es ist dann einfach ganz selbstverständlich, dass auf bestimmte Gedanken und Gefühle eine bestimmte Reaktion erfolgt. So „redest“ du einfach mit deinem geliebten Tier, ohne groß darüber nachzudenken, wie du das eigentlich tust und was du da tust. Es geschieht einfach. Das ist eine direkte Form der Kommunikation mit Tieren.

Wie aber redet eine fremde Person mit meinem Tier?

Eine fremde Person kann genauso mit deinem geliebten Tier kommunizieren wie du.

Wenn du zum Beispiel zu einem Tierkommunikator gehst, dann könnt ihr beide, du und dein Tier, die Kommunikation live miterleben. Das kann wichtig und richtig sein, besonders wenn dein Tier eher einen direkten Kontakt benötigt. Das ist dann auch eine direkte Form der Kommunikation mit Tieren

Aber das ist nicht immer nötig. Ein Kontakt kann auch über ein Foto deines Tieres oder über den Namen und die Tierart geschehen. Damit kann ein Tierkommunikator auch über die Ferne Kontakt zu deinem Tier aufnehmen, mit ihm kommunizieren und dir dann direkt oder später schriftlich oder mündlich die gesamte Unterhaltung mitteilen.

Das erscheint vielleicht auf den ersten Moment merkwürdig, aber wenn du mal genau überlegst, wird dir sicher die eine oder andere Situation einfallen, bei dem du selbst mit deinem geliebten Tier „gesprochen“ hast, ohne dass ihr zusammen wart. Vielleicht meintest du, dass es „einfach nur so ein Gedanke“ war. Möglicherweise hast du auch aktiv an deinen Liebling gedacht und gemeint, du hättest dir selbst eine Antwort gegeben, wenn du dann eine solche von ihm erhalten hast. Und sicher erinnerst du dich auch an mindestens eine Situation, in der du deutlich gefühlt hast, wie es deinem Lieben gerade geht.

Das wäre dann eine Tierkommunikation über die Ferne.

Ich erinnere mich zum Beispiel an eine Situation, bei dem ein Medium Kontakt mit unserer lebenden Katze aufnahm. Das Medium hatte für diesen Kontakt keine Informationen außer einem Foto dieser Katze, bei dem man nicht sehen konnte, dass sie schwanger ist. Auch wir waren uns da noch nicht ganz sicher. Diese Katze kommunizierte durch das Medium zuerst einiges über sich und dann ließ sie ausrichten, dass sie demnächst drei Kinder bekommen würde und eines, das käme etwas später und bliebe nicht direkt bei uns, aber irgendwie schon. Kurze Zeit später schenkte diese Katze uns drei kleine Katzen-Babys, wovon das eine einige Stunden später als die anderen beiden zur Welt kam. Wir dachten, aha, drei Katzen, und eins davon kam etwas später. Doch noch während sie die drei Kleinen versorgte, wurde sie wieder schwanger. Und dann kam ein weiteres Katzenkind zur Welt, das seitdem einen großen Teil der Zeit bei uns verbringt, obwohl es einen anderen Besitzer hat. Die Katze hatte es uns ja genau gesagt: „… und eines, das käme etwas später…“  

Ist das dann sowas wie eine Aura-Lesung?

Diese Frage möchte ich ganz klar mit Nein beantworten.

Eine Tierkommunikation geschieht direkt zwischen Mensch und Tier auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen.

Eine Aura-Lesung übermittelt Informationen über dein Tier aus seinem oder aus deinem Energiefeld, je nachdem wessen Aura gelesen wird. 

Beides sind Möglichkeiten, die nach Bedarf ausgewählt werden können.

Meistens liest ein Medium eher in deinem Energiefeld, also in der Aura des Tierbesitzers, um dir als Tierhalter auf diesem Weg Informationen über dein Tier zukommen zu lassen.

Eine Aura-Lesung im Energiefeld deines Tieres ist aber genauso möglich.

Ein Medium kann direkt mit jemandem aus dem Diesseits oder aus dem Jenseits verbunden sein, es kann im Energiefeld des Empfängers lesen, es kann aber genauso auch beide Techniken in einer Sitzung einsetzen. Woher die übermittelte Information tatsächlich stammt, wird dann aber normalerweise auch klar kommuniziert.

Eine Aura-Lesung ist also keine direkte Tier-Kommunikation.

Was ist aber nun, wenn dein geliebtes Tier bereits im Jenseits ist und du nicht mehr wie gewohnt mit ihm kommunizieren kannst?

Dann bietet sich zum Beispiel eine Kommunikation über einen Jenseitskontakt an.

Auf diesem Weg kann dein geliebtes Tier in der Geistigen Welt über ein Medium Kontakt zu dir aufnehmen. „Kann“ deshalb, weil dein Tier in der Geistigen Welt auch erst einmal ankommen und diese Art der Unterhaltung selbst erlernen darf. Ich habe zwar die Erfahrung gemacht, dass dies bei Tieren gewöhnlich deutlich schneller geht als bei Menschen. Dennoch wird dein verstorbener Liebling nicht unbedingt sofort und auch nicht immer genau dann zu dir sprechen, wenn du das möchtest. Also vielleicht auch gerade dann nicht, wenn du extra dafür einen Termin für einen Jenseitskontakt gebucht hast.

Die Emotionen, die dabei auftreten können, stehen denen zu verstorbenen Menschen in nichts nach. Auch das kann ein Grund sein, warum dein geliebtes Tier im Jenseits vielleicht lieber zu einem anderen Zeitpunkt Kontakt zu dir aufnehmen möchte.

Auch als Medien haben wir die Auswahl desjenigen, der aus der Geistigen Welt zu uns sprechen möchte, nicht unbedingt in der Hand. Du kannst dir gerne wünschen, wer dich aus dem Jenseits kontaktieren soll, aber dann lässt du den Wunsch am besten wieder ziehen und überlässt alles andere der Intelligenz der Geistigen Welt. Und genau dann hat dein geliebtes Tier die beste Gelegenheit, sich bei dir zu melden. Sei es durch ein persönliches Zeichen, direkt bei dir selbst oder durch ein Medium.  

Und wie funktioniert so ein Jenseitskontakt?

Genau wie bei einem Jenseitskontakt mit einem geliebten Menschen in der Geistigen Welt ist es auch im Kontakt zu einem verstorbenen Tier immer die Liebe, die die Verbindung zwischen dem Hinterbliebenen und demjenigen in der Geistigen Welt herstellen kann, denn diese universelle Liebe kann alle Türen öffnen.

Ein Medium, das Kontakt zu deinem geliebten Tier in der Geistigen Welt herstellen kann, wird dir zuerst einige Merkmale deines Lieblings mitteilen, anhand derer du erkennen kannst, dass es sich auch wirklich um dein Tier handelt. Und dann läuft alles genauso ab wie bei einem Jenseitskontakt zu einem verstorbenen Menschen.

Eigentlich ist das Wort „verstorben“ auch gar nicht korrekt, denn unsere Lieben in der Geistigen Welt fühlen sich überhaupt nicht „gestorben“ und sie sind es ja auch nicht. Sie haben lediglich von einer Welt in eine andere gewechselt, wo sie nun, frei von körperlichen Problemen, glücklich weiterleben können.

Kann ich auch selbst mit meinem verstorbenen Tier reden?

Natürlich kannst du auch selbst mit deinem oder mit deinen verstorbenen Tieren in der Geistigen Welt „reden“. Dazu benötigst du nicht immer einen Vermittler wie zum Beispiel ein Medium.

Das, was du aber auf jeden Fall dazu benötigst, ist Offenheit, Geduld und Vertrauen in die Weisheit der Geistigen Welt, die dir diesen Kontakt zum richtigen Zeitpunkt und auf die dann angemessene Weise ermöglicht. Dass dieser Zeitpunkt nicht immer unbedingt mit deinen Wünschen und Hoffnungen übereinstimmt, das habe ich ja schon weiter oben erklärt.

Es ist auch nicht jedem in die Wiege gelegt, Unterhaltungen solcher Art einfach so zu führen. Die meisten dürfen, meistens über einen längeren Zeitraum, ihre dafür nötigen Fähigkeiten mehr oder weniger intensiv trainieren. Angelegt sind sie aber bei jedem genauso wie jede andere Kommunikationsform auch.

Ein Medium kann also für eine solche Unterhaltung durchaus hilfreich sein. Insbesondere, um einen ersten Kontakt zu deinem Tier im Jenseits herzustellen. Da es nicht selbstverständlich für jeden ist, mit Wesen in der Geistigen Welt zu kommunizieren, ist es auch nicht ausgeschlossen, dass zuerst möglicherweise vorhandene Ängste aufgelöst werden dürfen, um Vertrauen in einer solche Unterhaltung zu bekommen und so schließlich deinen eigenen inneren Zugang zu deinen Lieben im Jenseits zu öffnen.

„Wenn ich an meinen verstorbenen Liebling denke, kommen mir immer noch die Tränen.“

Das ist selbstverständlich vollkommen normal, solange du sich im Trauerprozess befindest, und es ist für jeden ganz individuell. In diesem Zustand ist es natürlich nicht so ganz einfach, einen klaren Kontakt zu seinem geliebten Tier im Jenseits herzustellen. Die Trauer legt sich dann oft wie ein Schleier vor die Liebe, die tief im Herzen natürlich vorhanden ist und kann dadurch eine Unterhaltung in diesem Stadium erschweren oder sogar verhindern.

Das ist dann vielleicht genau der Moment, in dem es möglich ist, dass ein Medium einen liebevollen Kontakt zu deinem verstorbenen Liebling herstellen, eine heilende Botschaft übermitteln und so deinen Trauerprozess erleichtern kann. Und auch hier wirkt immer die Intelligenz der Geistigen Welt.

„In meinen Gedanken unterhalte ich mich oft mit meinem verstorbenen Tier, ist das ein Jenseitskontakt zu ihm?“

Sicher unterhältst du dich, besonders am Anfang, oft in Gedanken mit deinem verstorbenen Tier, so wie du es zu Lebzeiten auch oft getan hast. Und doch ist es nicht das gleiche wie zu der Zeit, als es noch lebte. Was aber ist es, dass das eine nicht ist wie das andere, obwohl es doch nur die Gedanken im eigenen Kopf sind?  Nun, zum einen fehlt natürlich die Reaktion des nicht mehr körperlich vorhandenen Lieblings, die auf solche Gedanken früher erfolgte. Zum anderen sind Gedanken alleine natürlich noch lange kein Jenseitskontakt.

Wenn du wirklich mit deinem geliebten Tier im Jenseits verbunden bist, dann spürst du in irgendeiner Form seine Präsenz, meistens gleichzeitig mit einem Gefühl tiefen Friedens oder bedingungsloser Liebe. Dieses Gefühl der Liebe, für die es eigentlich keine Worte gibt, ist ein Merkmal der Geistigen Welt. Ohne ein solches erhabenes Gefühl handelt es sich meistens nicht um einen Jenseitskontakt. Manchmal kann diese Präsenz als eine innere Kälte, ein Kribbeln am ganzen Körper, ein typisches Geräusch, ein Geruch, ein lichtes Bild von ihm zeigen. Oder es kann  ein unwiderstehliches Bedürfnis, etwas von ihm genau in diesem Moment zu betrachten oder in die Hand zu nehmen oder ein ähnlich intensives Empfinden sein, durch das sich dein Liebling aus der Geistigen Welt bemerkbar macht. Doch immer ist auch das begleitet von Frieden, Freude, Dankbarkeit oder Liebe, wie auch immer du es benennen magst.

Treffe ich mein geliebtes Tier im Jenseits wieder?

Ja, das ist für mich selbstverständlich.

Denn die wahre Liebe, die euch verbindet, kann über Zeit und Raum hinaus bestehen bleiben.

Im Laufe meiner medialen Kontakte zu Verstorbenen wurde dies auch schon oft bestätigt. Einige Menschen werden sogar von ihren liebsten Haustieren mit abgeholt, wenn sie in die Geistige Welt hinüberwechseln.

Viele Verstorbene im Jenseits zeigen sich zusammen mit ihren ebenso verstorbenen Tieren. Das müssen nicht immer nur geliebte Haustiere sein. Auch Nutztiere, die für die jeweilige Person von besonderer Bedeutung gewesen sein können, können sich zusammen mit ihren früheren Besitzern zeigen. Häufig ist das sogar ein wichtiges Erkennungsmerkmal des Verstorbenen.

Mehrere Verstorbene von mir zeigen sich bei anderen Medien zum Beispiel fast immer mit ihren Hunden oder die Hunde zeigen sich sogar als Erkennungszeichen für diese Verstorbenen, noch bevor sich diese zu erkennen geben. Und eine andere Verstorbene tritt gelegentlich mit einer Kuh auf, die für sie im Leben eine wichtige Rolle gespielt hat.

In jedem Fall ist es relativ sicher, dass du im Jenseits sofort oder sehr bald mit deinem oder deinen verstorbenen Lieblingen zusammentreffen kannst. Ob und wie ihr dann in der dortigen „Zukunft“ zusammenbleiben werdet, ist dann eure dortige Entscheidung und unterliegt den Gesetzmäßigkeiten der Geistigen Welt.

In einem Jenseitskontakt zu einer Verstorbenen zeigte diese mir einmal wie sie von ihren zwei zuletzt verstorbenen Hunden abgeholt wurde, die neben anderen Personen am Fußende ihres Bettes standen, als sie hinüberging. In diesem Fall konnte die jenseitige Person durch ihre Hunde erkannt werden, bevor sie genauere Informationen über sich und ihr Leben übermittelte. Natürlich begleiteten diese beiden Hunde sie auch ins und im Jenseits.

Sind alle meine verstorbenen Tiere in der Geistigen Welt zusammen dort?

Das kann, aber muss nicht unbedingt sein.

Bisher hat sich mir jedoch kein Tier in der Geistigen Welt alleine gezeigt.

Entweder hält es sich dort mit für dich fremden Tieren gleicher Gattung auf oder mit seinen vor ihm gegangenen tierischen Spielkameraden, die es auch in seiner leiblichen Existenz auf der Erde hatte. Manche Tiere zeigen sich dort auch unterwegs mit ihren Geistigen Helfern, während sie sich auf eine Aufgabe in einem neuen Erden-Leben vorbereiten.

Haustiere, die vor ihren ursprünglichen Besitzern gegangen sind, befinden sich oft in der Obhut bereits verstorbener Angehöriger ihrer Besitzer. Wenn also dein Lieblingshund eingeschläfert werden musste, wacht er möglicherweise im Jenseits bei deinem tierlieben Großvater wieder auf, der ihn dann bis zu deiner Ankunft dort betreut.

Im Beispiel der oben genannten Frau waren diese zwei zuletzt verstorbenen Hunde im Jenseits bereits zusammen, während ihre früher verstorbenen Hunde sich bei einer nahen Verwandten zeigten.

In jedem Fall sind deine verstorbenen Tiere im Jenseits nicht einsam oder alleine, sondern sie werden sicher von anderen in der Geistigen Welt betreut.

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Nicht selten kommt es vor, dass jemand, der ein Jenseitsmedium aufsucht, sich eine ganz bestimmte Person aus der geistigen Welt wünscht. Das ist verständlich und nachvollziehbar, schließlich möchten wir alle ein „Lebenszeichen“ von jenen bekommen, die wir immer noch lieben und schmerzlich vermissen. Sowohl in meiner Tätigkeit als Jenseitsmedium als auch als „Empfängerin“ in unseren Übungsgruppen konnte musste ich feststellen, dass dieser Wunsch oft erhört wird, denn es sind auch unsere Gedanken, die im Jenseits bei unseren Liebsten ankommen.

Doch es kann auch passieren, dass sich jemand aus der Geistigen Welt meldet, auf den wir weniger Wert legen und mit dem wir bereits abgeschlossen haben. Seitens des Klienten kommen dann nicht selten Antworten wie: „Der/die hat mir gerade noch gefehlt“ oder „Liebes Medium, könnten Sie den/die bitte nicht wieder wegschicken und jemand anderen herholen?“ Mein Tutor Matthew Smith vom Arthur Findlay College erzählte hierzu eine Geschichte mit einer Klientin:

In einem Sitting meldete sich ein Mann aus der Geistigen Welt, der sich als Ex-Mann der Ratsuchenden vorstellte. Zunächst wollte die Frau wissen, welcher Ex-Mann es war – sie hatte nämlich mehrere und konnte diesen Mann nicht sofort zuordnen. Als sich dann herausstellte, dass die Beziehung zu diesem Mann durch Alkoholismus und Gewalt geprägt war, winkte sie ab: Sie sei schließlich nicht zu diesem Termin erschienen, um mit dem schlimmsten aller Ex-Männer Vorlieb zu nehmen, sondern sei hierher gekommen, um von Verstorbenen kontaktiert zu werden, die sie positiv in Erinnerung habe. Doch Matthew blieb konsequent und lehnte ab: Er weise grundsätzlich kein Geistwesen ab, das sich auf dem Weg zu uns mache und mit uns reden wolle.

Nun ist es tatsächlich so, dass es für ein Medium nicht einfach sein kann, wenn ein Klient den Kontakt ablehnt. Natürlich ist es häufig so, dass unerwünschte Gäste wieder gehen – wie im echten Leben verabschieden sich auch die Geistwesen wieder, wenn sie merken, dass sie nicht willkommen sind. Auch ist es schon vorgekommen, dass ein ungebetener Verstorbener in „Begleitung“ eines zweiten Geistwesens gekommen ist; in diesem Fall war es der Begleiter, der zunächst höflichst anfragte. Es kann aber auch sein, dass sich jener Besuch nicht einfach so abwimmeln lässt, sich aber dann sehr traurig zeigt, wenn er abgelehnt wird.

Und natürlich dürfen wir die Intelligenz der Geistigen Welt nicht unterschätzen! Vereinfach ausgedrückt heißt das: Es hat einen bestimmten Grund, dass sich ausgerechnet jener Verstorbene meldet, mit dem nichts mehr zu tun haben wollen. War die Beziehung zu dieser Person schwierig oder gar von Gewalt gekennzeichnet, dann bitten die Geistwesen meist um Verzeihung, Missverständnisse klaren und/oder die vermeintlichen Tatsachen wieder geraderücken, denn – wie bereits erwähnt – kommen alle Gedanken im Jenseits in Form von Energie an, so auch unsere negativen Erinnerungen. Und wie ich durch die Geistige Welt erfahren durfte, ist für unsere Verstorbenen nichts schlimmer als eine negative Erinnerung oder einfach in Vergessenheit zu geraten.

Unseren nächsten „Offenen Abend“ mit Besuchern aus dem Jenseits und unserem geistigen Team findet ihr hier. Wir freuen uns auf euer Erscheinen.