Offener Abend am 13.06.24 und Einstimmung auf die Sommersonnenwende

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal für die rege Teilnahme an unserem „Offenen Abend“ am 13. Juni bedanken, der neben mehreren Jenseitskontakten wieder ein Spezialthema einschloss: Die Sommersonnenwende am 20. Juni 2024 um exakt 22.51 Uhr. Wer mag, kann diesen Zeitpunkt der wieder länger werdenden Nächte und kürzer werdenden Tage mit Vollmond verbinden, der zwei Tage später, am 22. Juni 2024 um 3.08 Uhr, stattfindet.

Warum die Sonne ein zentrales Thema ist

Als unser Zentralgestirn kommt der Sonne eine besondere Bedeutung zu: Ohne sie wäre schlichtweg kein Leben auf der Erde möglich und sollte sie eines Tages erlöschen, haben auch die anderen Planeten keinen Orientierungspunkt mehr. Dabei ist sie tatsächlich vergleichsweise klein, denn sie ist ein Stern von „nur“ mittlerer Größe und 800 mal so groß wie alle anderen Planeten zusammen. Rund 6000° Celsius sollen auf ihrer Oberfläche herrschen und ca. 20.000.000° in ihrem Innern. Des Weitern ist sie in der Astrologie ein wichtiger Punkt. Dort verkörpert sie das schöpferische Prinzip, unsere Lebensenergie und unseren Wesenskern. Sie beschreibt, wie und wo (in welchem Lebensbereich) wir uns am besten entfalten können. Was in der Trivialastrologie leider sehr häufig auf ein oberflächliches „Sternzeichen“ heruntergebrochen wird, ist in Wirklichkeit ein wichtiger Horoskopfaktor unter vielen. Auf der spirituellen Ebene gelten die Sonnenstrahlen als heilsam. Täglich eine Stunde in der Sommersonne (nicht unbedingt in der prallen Sonne, jedoch im Freien) und ein Cocktail aus Fruchtnektar und Blütenpollen sollen angeblich selbst klinische Depressionen lindern.

Die Bedeutung der Sommersonnenwende in der Natur und in unserem täglichen Erleben

Die Generationen in vorindustrieller Zeit hatten noch einen anderen Bezug zur Natur, respektive zur Sonne. So wurden die Steine von Stonehenge nach dem Stand der Sonne zur Winter- und Sonnensommerwende ausgerichtet. Die Sonne als Mittelpunkt unseres Solarsystems sorgt nicht nur für alles alles Leben und Wachstum auf unserem Planeten, sondern bildet auch die auch die Jahreszeiten. Die wichtigsten Stationen hierfür sind:

Frühlingsbeginn ca. 21. März. Mit dem Eintritt der Sonne in das Tierkreiszeichen „Widder“ beginnt auch das astrologische neue Jahr. Diese Zeit Ende März wurde bzw. wird heute noch in manchen Kulturen als Neues Jahr gefeiert (z.B. heute im Iran). Nach der dunklen und kalten Winterzeit beginnt die Natur wieder aufzuleben, Tage und Nächte sind nun gleich lang, das Tageslicht beginnt sich nach und nach durchzusetzen, und die Tage werden länger.

Sommeranfang ca. 21. Juni: Die Tage sind nun sukzessive länger geworden. Mit dem Eintritt in das Tierkreiszeichen „Krebs“ wendet sich die nördliche Hemisphäre von der Sonne wieder ab – die Nächte werden also wieder länger, die Tage kürzer. Die Natur ist in voller Blüte, die Erde ist erwärmt. Auf der Südhalbkugel verhält es sich genau anders herum: Hier sorgt die Erdrotation dafür, dass sich die südliche Hemisphäre wieder mehr der Sonne zuwendet und die Tage länger werden. Deshalb ist in einigen südamerikanischen Ländern wie beispielsweise Peru der 21. Juni eine wichtige Zeit, die dem Sonnengott gewidmet ist und mit größeren Festen einhergeht.

Herbstbeginn ca. 21. September: Durch das immer weniger werdende Sonnenlicht sind erneut die Tage und Nächte wieder gleich lang – sie halten sich sozusagen „die Waage“ – und die Sonne tritt in das Zeichen Waage ein. In Israel beginnt zu dieser Zeit das neue Jahr. In unserem Breitengrad beginnt die Ernte und die Natur zeigt langsam die ersten Verfallserscheinungen. Was im Frühling zu wachsen begann, beginnt nun zu welken. Die Nächte werden immer länger, bereits am späten Nachmittag wird es dunkel.

Winteranfang ca. 21. Dezember: Diese Zeit wird nicht selten als zauberhaft empfunden und sie markiert in unserem Kulturkreis einen wichtigen Übergang: Die Tage werden endlich wieder länger, die Zeit der Dunkelheit und Kälte neigt sich dem Ende zu. In vielen Kulturen der heutigen modernen Welt wird kurz danach das Neue Jahr gefeiert. Aber auch in alten Schriften – beispielsweise im ca. 4000 Jahre alten I Ching – ist auch hier von der „Wiederkehr des Lichts“ die Rede, die eine zentrale Rolle spielte.

Das heißt also, dass wir im Moment, am 13. Juni 2024, erneut an einem Zeitpunkt stehen, an dem die Nächte wieder länger werden. Was bedeutet das symbolisch bzw. spirituell?

Die Sonne steht im Horoskop für das Bewusstsein bzw. den Wesenskern in uns und sie wird dem Tag zugeordnet, während der Mond zur Nacht gehört und das Unbewusste und die Intuition versinnbildlicht. Es geht um eine Zeit, in der man sich von dem, was im Licht steht, wieder abwendet und sich auf das konzentriert, was erst noch kommen mag bzw. noch im Dunkeln ist.

Nicht nur unter Astrologen, sondern auch unter den Anhängern des Tarots ist es häufig noch verbreitet, an diesen „Eckpunkten“ in der Natur die kommende Zeit zu checken und zu hinterfragen. So sind Horoskopberechnungen für bestimmte Zeitpunkte in der Natur möglich, aber auch – und das ist häufig einfacher – Kartenlegungen. Als Karten können sämtliche Tarotdecks verwendet werden, aber auch Orakelkarten wie beispielsweise Kipperkarten, Lenormand, Skatkarten oder andere möglich.

Wir haben deshalb am heutigen Offenen Abend eine Legemethode vorgestellt, die weiterhelfen soll, die Zeit der Sommersonnenwende zu hinterfragen: Was kommt auf mich zu, was bisher im Dunkeln war, was verschwindet aus meinem Leben (was bisher im Lichte war)? Zugegebenermaßen ist die Interpretation mit sieben Karten speziell für Neulinge nicht so ganz einfach. Falls es euch deshalb zu schwer sein sollte, könnt auch nur eine oder zwei Karten ziehen mit der Frage, was auf euch zukommt (erste Karte) und was verschwindet (zweite Karte). Die Legemethode findet ihr ganz unten.

Abschließend noch ein kleiner Hinweis, da bereits vor unserem Offenen Jenseits-Abend ein größeres Interesse an einem gemeinsamen Tarot- bzw. Astrologie-Abend bekundet wurde: Wenn weiterhin Interesse besteht, würde ich (Susanne) gerne mal einen Offenen Tarot-Abend veranstalten, der nach den gleichen Regeln abläuft wie unser Offener Jenseitsabend (je nachdem, wie so ein Abend ankommt und wie er sich gestaltet, kann man ihn auch gerne mal wiederholen). Bitte schreibt uns einfach dazu: SaSaSu@jenseitsbotschaften.de oder direkt an mich: susanne@tarot-germany.com. Danke für eure Aufmerksamkeit.

Und so sieht die Legemethode mit den sieben gezogenen Karten aus:

Und das bedeuten die Karten auf den einzelnen Positionen:

1. Zentrales Thema in der kommenden Zeit: Dieses Thema ist in der kommenden Zeit präsent in meinem Leben

2. Unterstützung. Welche Kraft führt mich jetzt? (das kann eigene innere Kraft sein oder Unterstützung von außen in Form von Personen oder Vorkommnissen)

3. Was ist dabei zu beachten / das hilft mir dabei. Erkenntnisse oder Verhaltensweisen, die unterstützend sind:

4. Das liegt hinter mir: Das verliert an Bedeutung und braucht nicht mehr beachtet zu werden

5. Das liegt vor mir: Tendenzen, die sich in der nächsten Zeit zeigen und an Bedeutung gewinnen

6. Das hilft mir nicht / das kann ich loslassen: Erkenntnisse oder Verhaltensweisen, die weniger unterstützend, vielleicht sogar hinderlich sind.

7. Nächster Schritt: Meine nächste Erfahrung, die mich in die kommende Zeit und deren Hauptthema (Pos. 1) führt